BlauHaus

aktueller Stand

+++ Der Bau des BlauHaus am Kommodore Johnsen Boulevard hat begonnen +++ Grundsteinlegung ist im Sommer 2018 +++ 2019 wird es bezugsfertig sein.

Die größte Herausforderung für die Blaue Karawane ist der Innenausbau der Blauen Manege mit ihren Ateliers und Werkstätten, Veranstaltungsräumen, dem Büro und dem neuen blauen Café.  

Hierfür brauchen wir Geld! Schon jetzt unterstützen Freunde und Prominente das BlauHaus, damit die Überseestadt ein gemischtes und lebendiges Stadtquartier wird. Unterstützen auch Sie das BlauHaus mit Ihrer Spende – oder holen Sie sich eines der Bilder von Prof. W. Pramann in Ihr Wohnzimmer oder Büro!

Welche Pläne und Sehnsüchte die Akteure der Blauen Karawane und die zukünftigen BewohnerInnen mit dem BlauHaus verbinden, erfahren Sie am besten von ihnen selbst:

Frauke Wilhelm: Besuch auf der Blaustelle, 2012

Projektskizze

Das BlauHaus: ein Projekt der Blauen Karawane e.V.

Mitten in der Bremer Überseestadt wird ab Frühjahr 2017 das BlauHaus gebaut, ein bisher in der BRD einmaliges Modellvorhaben zum gemeinschaftlichen Leben, Wohnen und Arbeiten - inklusiv, generationenübergreifend und sozialraumorientiert. Bauherrin ist die Bremer Baugenossenschaft GEWOBA. Die Projektidee wurde von der Blauen Karawane e.V. entwickelt und wird von ihr in Kooperation mit dem Martinsclub Bremen, der Inklusiven-WG-Bremen und dem Verein Quirl Kinderhäuser e.V. umgesetzt. (Mehr über den Weg von der Idee zur Realisierung des BlauHaus finden Sie unter dem Menupunkt  „Eine Idee wird Wirklichkeit“)

Inhaltlich unterscheidet sich das BlauHaus von anderen inklusiven Angeboten dadurch, dass es keine Einrichtung mit Betreuern und Betreuten ist. Alle, die im BlauHaus wohnen, werden Nachbarn sein - im gemeinsamen Projekt und in Verbindung mit den BewohnerInnen  im Stadtteil. Professionelle Versorgung erfolgt, wenn sie gewünscht wird, von außen. Mit diesem Ansatz, Raum zu schaffen für selbstbestimmtes Wohnen und nachbarschaftliches Zusammenleben ist das BlauHaus eine einzigartige Alternative zu konventionellen Wohnformen der Alten- und Behindertenhilfe in Wohnheimen, betreutem Wohnen und Behindertenwerkstätten.

Das Ziel ist gelebte Inklusion – im BlauHaus selbst, im Stadtteil und darüber hinaus: Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben soll zum Gewinn werden - nicht nur für die BewohnerInnen des BlauHaus, sondern für alle, die in dem historisch gewachsenen Bremer Stadtteil Walle und seinem neuen Hafenquartier Überseestadt wohnen, leben und arbeiten. Das BlauHaus wird ein Ort der Gastfreundschaft sein, ein Kristallisationspunkt für ein buntes Leben im neu entstehenden Stadtquartier und für das Zusammenwachsen eines nachbarschaftlichen Milieus.

Das erkennt man bereits an der Gestaltung des Baugrundstücks: Um einen Innenhof mit viel Raum für Begegnung, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten gruppieren sich Wohnungen,  Appartements für Studierende, die Blaue Manege mit ihren Ateliers, Werkstätten, Veranstaltungsräumen und einem Café  und eine inklusive Kindertagesstätte, getragen vom Verein Quirl Kinderhäuser e.V.

Das BlauHaus: ein Ort zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten und Zusammenleben 

  • Im Wohnprojekt BlauHaus wird es 84 Wohnungen für insgesamt 166 Menschen mit und ohne Hilfebedarf geben:  für Einzelpersonen, Paare und Familien mit und ohne Förderbedarf,  Einzelwohnungen und Wohngemeinschaften für körperlich behinderte Personen (z.B. RollstuhlfahrerInnen) mit Anspruch auf Wohnraumförderung,  für schwerstmehrfach behinderte, pflegebedürftige Personen und für eine Wohngruppe von alterspsychisch bzw. an Demenz erkrankten Personen. Ziel ist eine "gesunde" Mischung von belastbaren und weniger belastbaren Menschen aller Altersstufen und aus allen (Einkommens-) Schichten und Lebensbereichen der Gesellschaft.
  • Im BlauHaus kann man nicht nur wohnen, sondern auch arbeiten: Dafür entsteht die "Blaue Manege", ein Integrationsprojekt mit sozialversicherungspflichtigen, z.T. niedrigschwelligen Arbeitsplätzen. Geplant ist ein Beschäftigungs-Mix mit durchlässigen Tätigkeitsbereichen, in den Ateliers, den Werkstätten, im Café und in der Verwaltung. In diesen Bereichen können Professionelle, Halb-Professionelle und Ehrenamtliche aus der Karawane, dem BlauHaus und dem Stadtteil tätig werden – je nach Fähigkeiten und Möglichkeiten. Die Tätigkeiten richten sich aus an den Bedürfnissen der BewohnerInnen des BlauHaus, der Nachbarschaft und des Stadtteils. 

  • Auch für das Kinderhaus Blau, das für vier altersgemischte Gruppen mit insgesamt 60 Kindern im Alter von 12 Monaten bis 6 Jahren ausgelegt ist, bedeutet die gemeinsame Nutzung von Innenhof und Werkstätten/Ateliers eine Alternative zu konventionellen Formen der Kinderbetreuung: Hier wird das "Aufwachsen in gemeinsamer Verantwortung" (14. Kinder- und Jugendbericht) und der  Bildungsauftrag, sich die "Welt" anzueignen, zu einem unmittelbaren generationenübergreifenden Erlebnis, dessen Wert darin liegt, nicht isoliert voneinander, sondern in einem verbindlichen sozialen Kontext aufwachsen zu können.

  • Innenhof und Blaue Manege sind der Ort für spontane und regelmäßige Treffen im Stadtteil und die gemeinschaftliche Planung und Durchführung interner wie öffentlicher Veranstaltungen. Sie sollen den Zusammenhalt und die gemeinsame Identifikation mit den Zielen des Projektes fördern und durch die Vernetzung mit den BewohnerInnen und Akteuren der Überseestadt eine Strahlkraft in Bremen und darüber hinaus entwickeln.

Verhandlungen im Vorfeld

Ein Inklusionsprojekt wie das BlauHaus an einem Ort zu verwirklichen, der Raum für "Gewerbe, Dienstleistung, Freizeit und Wohnen in bester Wasserlage" (Hafenkante Bremen) bietet, ist eine Herausforderung, die Moderations- und Verhandlungsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen erfordert: mit der Stadt und dem Stadtteilbeirat, mit Bauträgern und Architekten, mit Finanzgebern (Banken und Stiftungen), Kooperations- und Bündnispartnern und den Akteuren in der Überseestadt und im Stadtteil Walle. 

Zentrales Anliegen der Blauen Karawane ist die Verbindung mit den Menschen in der Nachbarschaft. Sie soll in den Werkstätten und Ateliers der Blauen Manege geknüpft werden, die offen sind für alle, die darin gemeinsam tätig werden möchten. Die Blaue Karawane hat sich deshalb in den Verhandlungen mit der GEWOBA die vertragliche Option offen gehalten, die Blaue Manege als Eigentum zu erwerben. Eigentümer der Blauen Manege zu sein, würde nicht nur die zukünftigen Mietkosten für die Blaue Karawane reduzieren, sondern vor allem Gestaltungsräume eröffnen, die sich ganz an den Bedürfnissen und Interessen der BewohnerInnen des BlauHaus und des Stadtteils orientieren. 

Unterstützung für das BlauHaus

Schon bisher konnten wir einige prominente UnterstützerInnen gewinnen. Zu nennen sind insbesondere unsere Schirmherrin, Frau Luise Scherf, der Bauunternehmer und Mäzen Dr. Klaus Hübotter  und der Sprecher der Wohlfahrtsverbände, Senatsrat a.D. Dr. Arnold Knigge. 

Das Land und die Stadt Bremen unterstützen das Projekt uneingeschränkt: Vom Bürgermeister (siehe Vorwort zur BlauHaus-Broschüre) über die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen, den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und die entsprechenden Deputationen der Bürgerschaft bis hin zum Stadtteilbeirat Walle wird das BlauHaus als beispielgebendes Impulsprojekt für eine soziale und kulturelle Durchmischung der Stadt und als Beitrag für eine vitale Überseestadt begrüßt (im Leitbild „Bremen ‘20 “ sowie im Verbundprojekt „koopstadt“ – Stadtentwicklung Bremen, Leipzig, Nürnberg). 

Tatkräftige Unterstützung für die bauliche Realisierung erhalten wir von der GEWOBA als Bauherrin und dem Architekturbüro GSP (Gerlach, Schneider, Partner Architekten mbB), das sich mit erstaunlicher Feinfühligkeit auf die konzeptionellen Anliegen der Blauen Karawane eingelassen hat.

Und, last but not least: Die Stiftung Wohnliche Stadt – Bremen hat für das BlauHaus eine Fördersumme in Höhe von 89.000 € bewilligt. Weitere finanzielle Unterstützung haben wir bisher erhalten durch die Aktion Mensch (Förderung der Blauen Aktionen auf der B(l)austelle), die PSD-Bank in Bremen (10.000 €), den Förderpreis der Stiftung für Soziale Psychiatrie in der DGSP  (2.500 €) und Spenden der Freundinnen und Freunde der Blauen Karawane.  

Eine Idee wird Wirklichkeit

Eigentlich beginnt die Geschichte des BlauHaus – wie die der Blauen Karawane e.V. – mit der Auflösung der psychiatrischen Anstalt Kloster Blankenburg: Die erste gemeinsame Reise von Anstaltsinsassen und Personal nach Triest, das Leben auf dem ehemaligen Psychiatriegelände von San Giovanni  – gemeinsame Übernachtung in einem der ehemaligen Schlafsäle  und gemeinsame Organisation und Zubereitung von Mahlzeiten inklusive –  und die Erfahrung, dass der gemeinschaftlich gelebte Alltag nicht nur gelang, sondern für alle Mitreisenden ungeahnte Möglichkeiten und Erlebnisse bereit hielt, nährte die Sehnsucht nach einem ähnlichen, vielleicht etwas komfortableren Zusammenleben nach der Auflösung von Kloster Blankenburg. 

Gelegenheiten, die diese Sehnsucht immer wieder zu neuem Leben erweckten, waren die  Karawanen-Reisen. Auf diesen Reisen wurden alle Rollen und Funktionen der Karawanenteilnehmerinnen und -teilnehmer durcheinandergewirbelt: Einige kümmerten sich um den Einkauf und die Zubereitung der Mahlzeiten, andere um die Sicherheit von Wüna und wieder andere bereiteten die geplanten Vor-Ort-Aktionen vor. Bei solchen Tätigkeiten spielt es keine Rolle, ob jemand  Arzt, Krankenpfleger oder Sozialarbeiter, Patient oder einfach nur Mitreisender ist: Es geht um das gemeinsame Erlebnis, zu dem jede/r etwas beträgt. 

Das Projekt „Blaue Karawanserei“ (2001) war ein nächster Schritt in Richtung BlauHaus: Geplant war, ein Haus für eine Blaue Karawanserei mit Ateliers, Werkstätten und dem Café Blau zu entwerfen. An gemeinsames Wohnen war dabei noch nicht gedacht, aber es sollte ein Haus werden, wo man sich trifft, miteinander diskutiert, Pläne schmiedet, feiert und gemeinschaftlich tätig ist. 

Erst mit dem Umzug in die Überseestadt erhielt die Vision von einem eigenen Haus, in dem alle Karawanenfreundinnen und-freunde nicht nur zusammen leben und tätig sein, sondern auch gemeinschaftlich mit anderen wohnen könnten, neuen Auftrieb. Unterstützt  von unserem Vermieter im Speicher XI, Dr. Klaus Hübotter. Mit seiner Kompetenz und seinem Wissen als Bauunternehmer gab er der Vision eine erste reale Kontur. 

Und so ging es weiter:

Zeittafel

2007
Mit Dr. Klaus Hübotter, Bauherr, Mäzen und seit Juli 2003 Vermieter der Blauen Karawane im Speicher XI, beginnen erste Gespräche zur Realisierung der Utopie vom BlauHaus in der Überseestadt.

2008
Kontaktaufnahme zur Hanseprojekt GmbH und ihrem Projekt Hafenkante, das von der Entwicklungsgesellschaft Hafenkante
vorangetrieben wird. Dabei zeigt sich jedoch: Die meisten Verhandlungspartner sind zunächst skeptisch.

Unterstützung erhält die Blaue Karawane von Dr. Arnold Knigge, Staatsrat a.D. und Vorstandssprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Bremen e.V. (LAG FW)

Die Idee des BlauHaus wird konkretisiert:
29./30. August: Kongress „Zum Glück geht es anders – Zusammen Leben – Wohnen – Arbeiten – Alternativen zu Heim, Anstalt, Isolation". Der Kongress ist der Auftakt für die darauf folgende Öffentlichkeitskampagne für das BlauHaus. 


2009
Weiterentwicklung des Bauvorhabens mit Klaus Hübotter.

Winterspaziergang mit Initiatoren, Interessenten und Förderern des BlauHaus-Projekts zur „B(l)austelle“ , dem für das BlauHaus reservierten Grundstück am Kommodore-Johnsen-Boulevard in der Überseestadt.


Bausenator Dr. Loske (Mitte), Dr. Hübotter (rechts daneben), Dr. Lutzky  von der HanseProjekt GmbH, vorne rechts)

Ausstellung „Wohnwelten, Nachbarschaften und Visionen“ im „Brodelpott“ in Bremen-Walle mit Fotos und BlauHaus-Modellen.

Die Karawane zieht weiter“. Diskussion über Perspektiven des gesellschaftlichen Wandels hin zu einer neuen, verantwortungsbewussten Nachbarschaft

Luise Scherf übernimmt die Schirmherrschaft für das BlauHaus.

Die Blaue Karawane erhält zusammen mit Blaumeier den Bremer Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon.

2010
Mit dem Martinsclub Bremen, der die Vision vom gemeinschaftlichen Leben, Wohnen und Arbeiten im BlauHaus teilt, werden Kooperationsgespräche  geführt. Der Martinsclub soll die Betreuung von außen gewährleisten, wenn sie von BewohnernInnen des BlauHaus gewünscht wird, und gleichzeitig Ansprechpartner für die Pflege im Sozialraum Überseestadt sein. 

Die Blaue Karawane beschreibt die Idee und konzeptionelle Eckpunkte des gemeinschaftlichen Zusammenlebens im BlauHaus in einer 18-seitigen Broschüre. Die Einleitung besteht aus einem Grußwort des damaligen Bürgermeisters Jens Böhrnsen und der Schirmherrin Luise Scherf.

Kongress „Leben 2020“ Die Blaue Karawane feiert ihr 25-jähriges Bestehen in einem extra dafür aufgebauten Bambuszelt auf der „B(l)austelle“ für das BlauHaus in der Bremer Überseestadt. Inhalt des dreitägigen Kongresses ist die Entwicklung der Blauen Karawane seit der Auflösung von Kloster Blankenburg bis hin zu dem Zukunftsprojekt BlauHaus. Referenten sind u.a. der Bremer Bausenator Dr. Loske und Prof. Dr. Früchtel  von der Universität Potsdam.

Nach dem Kongress bildet sich die überregionale Arbeitsgruppe „Schuppen 18“ mit VertreterInnen aus der Psychiatrie, aus Kultur und Gemeinwesen zur Unterstützung des BlauHaus-Projekts.

2011
Im Frühjahr findet ein Treffen der Blauen Karawane mit vier Staatsräten aus den Bereichen Bau, Arbeit, Soziales und Gesundheit statt. In der Folge werden vom Bausenator (2011) und der Sozialsenatorin (2012) sog. Letters of Intent verfasst, die das BlauHaus-Projekt ausdrücklich unterstützen.

Noch geht die Blaue Karawane davon aus, dass sie das Projekt BlauHaus selbst finanzieren kann. Verhandlungen über finanzielle Unterstützung werden u.a. mit dem Integrationsamt geführt. Dabei geht es vor allem um die Förderung aus Mitteln der Ausgleichsabgabe.

Mit dem Quirl Kinderhäuser e.V. wird ein Träger für das im BlauHaus vorgesehene Kinderhaus Blau gefunden.

2012
Mit dem Martinsclub wird der Kooperations-Vertrag ausformuliert.

Zustimmung des Beirats Bremen-Walle zum Projekt BlauHaus nach der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans.

Auf der Breminale wird die Präsentation des BlauHaus-Projekts eines der attraktivsten Highlights. Erwachsene und Kinder sind begeistert von dem Modell aus Legosteinen und bauen eifrig mit an dem bunten Leben in der Blauen Manege des BlauHaus-Projekts:

Erste Gespräche mit GEWOBA als Bauherr für das BlauHaus.
Hintergrund ist die schwierige Finanzierung des Blauhaus-Projekts (ca. 6,7 Mio). Seither finden regelmäßige Verhandlungen statt. Die Konkretisierung des Projekts erfordert  Veränderungen am Baukonzepts (u.a. mehr Wohnungen, z.B. für Studierende). ABER: Es gibt keine Kompromisse bei den konzeptionellen Essentials des BlauHaus-Konzepts, wie z.B. der Durchmischung der Bewohnerstruktur. Und es gibt eine weitere Einigung: Die Blaue Manege mit ihren Ateliers, Werkstätten und dem Café Blau wird von der GEWOBA zwar als Rohbau erstellt, ausgebaut wird sie aber von der  Blauen Karawane nach eigenen Plänen und Bedürfnissen. Außerdem kann sie, falls ausreichende Mittel dafür eingeworben werden können, Eigentümerin der Blauen Manege werden.
Im Roten Salon im Speicher XI werden die Bilder des Künstlers Prof. Willi Pramann in einer Ausstellung präsentiert. Die Bilder werden zugunsten des BlauHaus-Projekts zum Verkauf angeboten.

2013
Unter dem Motto „Zum Glück geht es anders“ veranstaltet die Blaue Karawane an vier Abenden eine Diskussionsreihe über Inhalte und Ziele des BlauHaus-Projekts in der Bremer Kulturkirche St. Stefani. 

Der Verein Quirl Kinderhäuser e.V. legt ein Konzept für das Kinderhaus Blau vor.

2014
Anlässlich des Stadtteilfestes in Bremen- Walle wird ein „Blauer Brückenschlag“ zwischen Walle und der Überseestadt visuell markiert: mit einem Streifen aus blauer Kreide von der B(l)austelle am Kommodore-Johnsen-Boulevard bis ins Waller Zentrum.

2015
„Wüsten zu Gärten“
: Die Blaue Karawane veranstaltet einen Umzug über den Weserdeich in der Überseestadt und lädt alle Nachbarn zum Besuch der „B(l)austelle“ ein.

Der von der Blauen Karawane präferierter Bauentwurf wird  vom Aufsichtsrat der GEWOBA angenommen. Das heißt: es wird gebaut!
Sofort werden in der Blauen Karawane Pläne für blaue Aktionen zur Grundsteinlegung und zur Baubegleitung geschmiedet.

Das Baugrundstück am Kommodore-Johnsen-Boulevard wird von der GEWOBA erworben. 

2016
Die GEWOBA stellt den Bauantrag für das BlauHaus.

Die Grundsteinlegung für das BlauHaus ist geplant für das Frühjahr 2017