Café Blau

Aktuelles

Für den täglichen Mittagstisch ist das Café blau derzeit leider geschlossen. Es steht aber allen, die es für besondere Zusammenkünfte nutzen möchten, offen.

Nutzen Sie die schön gestalteten Räume des Café Blau in außergewöhnlicher Lage und den gastronomischen Service für sich und Ihre Gäste, für Veranstaltungen, Seminare und Feste! 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
Blaue Karawane
Speicher XI, Nr. 4
28217 Bremen
Tel.:  (0421) 380 17 90
e- Mail: info@blauekarawane.de

Zum Hintergrund:
Bis zum Beginn des Jahres 2016 war das Café Blau als gastronomischer und künstlerischer Treffpunkt im Speicher XI unverzichtbarer Bestandteil der Blauen Karawane. Mit seinem variablen Mittagstisch an allen Werktagen der Woche und seinen kulturellen Angeboten an den Abenden und Wochenenden war es Anlaufpunkt für Gäste mit kleinem und größerem Hunger – und mit kleinem oder größerem Geldbeutel. 

Möglich wurden die moderaten Preise durch integrativ und ehrenamtlich arbeitendes Personal.
Aufgrund veränderter Bestimmungen der Bundesagentur für Arbeit, die das Wettbewerbsrecht anderer Gastronomiebetriebe schützen sollen, hätten wir das Café nur noch für SozialhilfeempfängerInnen öffnen dürfen. Eine Trennung unserer Gäste nach ihrem sozialen Status steht unserem Anliegen der Inklusion und der nachbarschaftlichen Mischung diametral entgegen. Wir sahen uns deshalb gezwungen, das Café bis auf weiteres  für den täglichen Mittagstisch zu schließen.

Idee und Geschichte des Café Blau

Das Café Blau entstand 1987 zunächst in einem Hinterhof in der Travemünder Str.  im Bremer Stadtteil Walle. Seit dem Umzug im Sommer 2003 war es zu einem Teil der Blauen Karawane im Speicher XI geworden. Bei allen Blauen Karawanen und anderen blauen Ereignissen war es selbstverständlich mit dabei.


Von Beginn an arbeiteten Behinderte und Nichtbehinderte, Ehrenamtliche und Honorarkräfte im Café Blau zusammen. Der tägliche Speiseplan bestand aus unterschiedlichen Gerichten, Kaffee und anderen Getränken, selbst gebackenem Kuchen und vielen anderen Köstlichkeiten.

Viel los im Café

Das Café Blau war ein nicht mehr wegzudenkender Treffpunkt für die unterschiedlichsten BesucherInnen: Es war Zentrum für ärmere und wohlhabendere Menschen, für Künstlerinnen und Künstler und für Kulturschaffende, für ganz Normale und völlig Verrückte. Darüber hinaus war es Galerie, Diskussionsort und Knotenpunkt für verschiedene Projekte und Initiativen. 

Das regelmäßig stattfindende Blaue Programm bot bekannten und weniger bekannten Künstlerinnen und Künstlern Gelegenheit, aufzutreten. Vernissagen und Ausstellungen diverser Maler und Grafiker verleihen dem Ambiente des Cafés noch heute ein ständig wechselndes, aber deutlich unverwechselbares Gepräge.

Das Café als nachbarschaftlicher Treffpunkt in der Überseestadt

Das mit dem Café im Speicher XI verbundene Ziel war, am Rande des Großmarkttreibens, mitten in der Unternehmens- und Start-Up-Landschaft der Überseestadt und direkt neben der Hochschule für Künste einen attraktiven Ort nachbarschaftlicher Begegnung für die Menschen zu schaffen, die in dem neuen Stadtquartier arbeiten und wohnen. Die Mischung dieser neuen, miteinander noch nicht bekannten Gäste mit der Stammkundschaft des ehemaligen Café-Standorts in der Travemünder Str. im Stadtbezirk Walle sollte ein Baustein für den Brückenschlag zwischen beiden Stadtquartieren werden. 

Wieder einmal haben administrative Vorgaben einen grenzüberschreitenden Prozess des Karawanenlebens abrupt beendet. Aber: Die Karawane zieht weiter! Wir sind davon überzeugt, dass das Café an seinem neuen Standort im BlauHaus am Kommodore-Johnson-Boulevard wieder zu einem viel besuchten und durchmischten Treffpunkt in der Überseestadt werden wird.